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TARENT (TARANTO)
Das Stadtgebiet, wo die griechische Stadt war, entspricht
der heutigen Altstadt, die von aussen ganz von Totenstaedten
umgeben ist (die Stadtanlage ist die mittelalterliche). In
diesem Gebiet entwickelte sich auch die roemische Stadt, besonders
aber in dem Teil der Neustadt; im augustinischen Zeitalter
wurde eine Bruecke zum Festland gebaut; Ueberreste eines Amphitheaters,
die aus einer Ausgrabung hervorgegangen sind, wurden in der
Naehe des heutigen staedtischen Marktes wieder mit Erde aufgefuellt.
Von besonderem Interesse sind die Totenstaedte, die Tausende
von Graebern bergen, von den aeltesten Erdgraebern bis hin
zu monumentalen Grabmaelern mit aus Skulpturen und Tonerde
bestehenden Dekorationen und reich an Gegenstaenden. Ueberaus
reich ist die Sammlung an Keramik und lokaler Kunst, die im
Museo Nazionale zu finden ist, das mit seinen fast 5000 Vasen,
Skulpturen, Mosaiken und Muenzen zweifellos eines der groessten
und reichsten in Italien ist.
Sehenswert ist auch der Dom (11.-12. Jhdt.), auch wenn spaetere
Zusaetze und Abaenderungen sichtbar sind. Die Fassade und
die prunkvolle Cappella di San Cataldo spiegeln die typischen
Barockelemente wieder. Weitere interessante Monumente sind:
das aragonesische Kastell (mit einer Kapelle aus der Spaetrenaissance)
und die gotische Kirche von San Domenico, die in der Barockzeit
abgeaendert wurde.
Im Stadtgebiet befinden sich ausserdem basilianische Grottenkirchen
und Wachtuerme an der Kueste.
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