PISTOIA

Die Stadt Pistoia wurde von den Roemern entlang der Via Cassia gegruendet und dann nacheinander von Goten (5. Jhdt.), Langobarden (6.Jhdt.) und Karolingern (9.Jhdt.) besetzt. Spaeter wurde sie Stadtstaat (1107) und zuerst von Lucca (1322), danach von Florenz (1329) erobert. Unter florentinischer Herrschaft blieb sie sowohl unter den Medici als auch unter den Lorena (Lothringern).

Die Denkmaeler und Kunstwerke, mit denen sie sich in ihrer gesellschaftlichen und wirtschftlichen Bluetezeit schmueckte, verleihen ihr einen noblen und strengen Charakter: sie gehen aufs 12. Jhdt. zurueck und sind im Stil der Pisaer Architektur gebaut, um 1400 wurden in diesem Stil die groessten buergerlichen Gebaeude errichtet, gegen Ende 1400 machte sich ein Florentinischer Einfluss bemerkbar.

Die Piazza del Duomo (Domplatz) bildet das historische und kuenstlerische Zentrum der Stadt und hat mittelalterlichen Charakter; hier stehen der Dom (12.-13.Jhdt.), das Baptisterium (1338-59), der hohe Glockenturm, der alte Bischofssitz (in dem sich das Museo Capitolare befindet), der Palazzo Pretorio (1367) und der Palzzo del Comune (Rathaus) von 1294/1385, heute Sitz des Museo Civico, wo man mittelalterliche toskanische Kunstwerke von seltenem Wert bewundern kann.

Der Dom ist im Pisaer Stil erbaut (der Bogengang der Fassade wurde um 1350 hinzugefuegt) und von aussen mit glasierten Terrakottawerken von Andrea della Robbia (1505 hinzugefuegt) verziert. Im Innern kann man ein Kruzifix von Coppo di Marcovaldo (1275) und Bildtafeln aus dem 5.Jhdt. sehen, aber vor allem den Dossale di S.Jacopo, einen Altar aus Silber, von toskanischen Goldschmieden 1287 begonnen und ueber 100 Jahre spaeter beendet.

Besonders erwaehnt seien noch die Kirchen S.Giovanni Fuorcivitas (12.-13.Jhdt.), S.Domenico (13.Jhdt.), S.Francesco (1294) und Madonna dell’Umiltà (1494-1522), sowie der Palazzo Panciatichi (14.Jhdt.) und das Ospedale del Ceppo (Baumstumpf-Hospital, so genannt nach dem Brauch, die Opfergaben in einem im Innern befindlichen Baumstumpf niederzulegen). Es stammt aus dem Jahr 1277 und hat einen von Giovanni Della Robbia (1525) dekorierten Bogengang.
Ebenso wichtig ist die Kirche S.Andrea aus dem 12. Jhdt. mit einer wunderschoenen Fassade im Pisaer Stil und einem Portal mit antiken (1166) allegorischen Figuren; im Innern ist eines der Meisterwerke der italienischen gotischen Skulptur und zwar die Kanzel von Giovanni Pisano. Sie wurde zwischen 1298 und 1301 geschaffen: die dargestellten Szenen zeugen bereits von der fuer das Gotische typischen dramatischen Spannung.

Die Provinz von Pistoia, die sich vom Gebirgskamm des toskisch-emilianischen Appenin ueber eine Huegelkette bis zur Arnoebene erstreckt, ist wegen ihrer Heilbaeder (Montecatini Terme, Monsummano Terme) und des damit zusammenhaengenden Tourismus bekannt.

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PISTOIA
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